Die LED-Module stellen komplette LED-Einheiten dar, die so entwickelt wurden, dass sie nach Ablauf ihres Gebrauchs genauso ausgetauscht werden können, wie traditionelle Leuchtmittel. Der größte Vorteil der Verwendung von LED-Modulen ist die Möglichkeit das Leuchtmittel nach seiner Funktionsdauer ausgewechselt oder die Leuchte mit einer neueren und effizienteren LED-Version ausgestattet werden kann, sobald diese verfügbar ist.

In der Regel enthält ein LED-Modul einen LED-COB (Chip-on-Board), das auf einem Träger installiert ist. Das LED-Modul ist auf einer Unterlage eingedreht oder verschraubt, das wiederum auf einem Wärmeableiter im Inneren der Leuchte montiert ist.

Im Allgemeinen führt der Einsatz von LED-Modulen zu einer vermehrten Wärmeentwicklung im Vergleich zu LED-Leuchtmitteln vom Typ COP oder Array. Das Leuchtendesign und die Verwendung eines thermischen Verbundstoffs für einen besseren Wärmetransport können diese Probleme beseitigen und gleichzeitig die zuvor beschriebenen Vorteile bewahren.

Einige LED-Module können ohne jegliche Werkzeuge ausgetauscht werden. Die Familie der LED-Module umfasst eine breite Palette unterschiedlicher Produkte, von denen viele auf Gussformen oder flexiblen Zhaga-Trägern installiert werden. Zhaga ist eine spezielle internationale Schnittstelle, welche die Austauschbarkeit der LED-Leuchtmittel verschiedener Hersteller ermöglicht. Die Zhaga-Träger stellen so dem Verbraucher eine breite Auswahl an Leuchtquellen für die gesamte Lebensdauer der Installation zur Verfügung.